Kryptowährungen nicht erklärt? Sie können das noch rechtzeitig in Ordnung bringen.
Die Steuererklärung ist am 31. Oktober fällig. Dieser Tag fällt heuer auf einen Samstag, daher verschiebt sich die Frist auf Montag, 2. November. Sie haben noch einige Wochen, um das Jahr 2025 und auch die Vorjahre zu regeln, bevor es das Finanzamt tut.
Erkennen Sie sich in mindestens einer dieser Situationen wieder?
Das ist ganz normal. Es sind die häufigsten Situationen bei Anlegern in Krypto-Werte, und sie lassen sich lösen.
Dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt zu handeln.
- Sie haben für Ihre Kryptowährungen nie die Übersicht RW (quadro RW) ausgefüllt
- Sie haben mehrere Börsen genutzt und wissen nicht mehr, wo alle Bewegungen sind
- Sie haben Guthaben auf ein persönliches Wallet, ins Staking oder in DeFi übertragen
- Sie haben Kryptowährungen verkauft oder getauscht, ohne die Gewinne zu berechnen
- Sie befürchten, dass in den Vorjahren etwas in der Steuererklärung gefehlt hat
Ihre Krypto-Transaktionen sind für das Finanzamt nicht mehr unsichtbar
Lange galten Kryptowährungen als undurchsichtige Welt, die kaum zu kontrollieren ist. Das ist nicht mehr so, und zwar schon seit Längerem.
Europäische und italienische Vorschriften haben Schritt für Schritt ein Netz von Pflichten geschaffen, das Krypto-Transaktionen für die Finanzverwaltung immer sichtbarer macht.
Konkret heißt das: Die ausländische Börse, auf der Sie gehandelt haben, ist für das italienische Finanzamt nicht mehr „weit weg“. Ihre Daten erreichen die Agentur der Einnahmen über den automatischen Informationsaustausch zwischen den Staaten, so wie es bei ausländischen Bankkonten seit Jahren der Fall ist.
„Ich habe aber ein privates Wallet und DeFi genutzt“
Die Blockchain ist ein öffentliches und dauerhaftes Register. Die Anonymität ist nur scheinbar: Eine Abhebung von einer verifizierten Börse, eine Überweisung auf Ihr Konto oder ein Kauf mit Karte genügen, um eine Adresse mit Ihnen zu verbinden. Von dieser Adresse aus lassen sich alle weiteren Wallets und die Transaktionen in DeFi, Staking und Bridges zurückverfolgen.
Hinzu kommt: Künstliche Intelligenz steht heute allen zur Verfügung, und die Finanzverwaltung nutzt sie mit ganz anderen Mitteln, um Daten abzugleichen. Die Agentur der Einnahmen verfügt außerdem über spezialisierte On-Chain-Analysesoftware, die Transaktionen realen Personen zuordnet.
Die Frage ist nicht mehr, ob Ihre Transaktionen rekonstruierbar sind, sondern wer sie zuerst rekonstruiert: Sie, fristgerecht, oder die Agentur, im Rahmen einer Kontrolle.
Was für 2025 zu erklären ist
- Gewinne und Erträge aus Krypto-Werten, mit einer Ersatzsteuer von 26 %. Ab 2025 entfällt der Freibetrag von 2.000 Euro, ab 2026 steigt der Steuersatz auf 33 %.
- Übersicht RW (quadro RW) für die gehaltenen Krypto-Werte, unabhängig davon, wo sie verwahrt werden.
- IVCA, die Steuer von 2 Promille auf den Wert der Krypto-Werte.
Auch der Tausch zwischen Kryptowährungen, Staking, Lending, Airdrops und DeFi-Transaktionen zählen.
Und die Vorjahre? Auch sie lassen sich regeln
Die gleiche Arbeit wie für 2025 ermöglicht es, auch vergangene Jahre zu bereinigen: mit einer berichtigenden Steuererklärung (dichiarazione integrativa) und der freiwilligen Berichtigung (ravvedimento operoso), die die Strafen deutlich verringert.
Achtung: Die freiwillige Berichtigung muss erfolgen, bevor die Agentur eine Kontrollmaßnahme zustellt. Jeder Monat des Wartens erhöht das Risiko, dass Sie nicht mehr selbst entscheiden können.
In drei Schritten wieder auf der sicheren Seite
Sie buchen die Beratung
Wählen Sie online Tag und Uhrzeit oder lassen Sie sich zurückrufen. In der Kanzlei oder per Videocall.
Wir rekonstruieren Ihre Position
Wir rekonstruieren die Transaktionen anhand Ihrer Angaben und der Daten von Börsen, Wallets und anderen Plattformen, nachvollziehbar dokumentiert.
Sie erklären fristgerecht
Wir berechnen Gewinne und Erträge, füllen die Übersichten RT, RM und RW sowie die IVCA aus. Wo nötig, bereinigen wir auch die Vorjahre.
Die häufigsten Zweifel vor dem ersten Schritt
Ich habe den Zugang zu einer Börse verloren oder nicht alle Daten. Lässt sich trotzdem etwas tun?
Das kommt häufig vor. In der Beratung prüfen wir gemeinsam, welche Daten sich wiederbeschaffen lassen und welcher Weg in Ihrem Fall der richtige ist.
Ich habe nur private Wallets und DeFi genutzt. Muss ich das erklären?
Die Erklärungspflichten hängen nicht davon ab, wo die Krypto-Werte verwahrt werden. In der Beratung klären wir, was Ihre Situation betrifft.
Schaffe ich es bis zum 2. November?
Ja, wenn Sie jetzt beginnen. Je früher wir starten, desto mehr Zeit bleibt, die Daten in Ruhe zu rekonstruieren und alles fristgerecht einzureichen.
Ist die Beratung auch online möglich?
Selbstverständlich. Die Beratung findet in der Kanzlei oder per Videocall statt, wo immer Sie sind, auf Deutsch oder Italienisch.
Bleiben meine Angaben vertraulich?
Ja. Alles, was Sie uns mitteilen, unterliegt dem Berufsgeheimnis des Steuerberaters.
Machen Sie heute den ersten Schritt. Die verbleibende Zeit ist bereits knapp.
In der ersten Beratung prüfen wir gemeinsam Ihre Situation und den passenden Weg, um bis 2. November zu erklären und, falls nötig, auch die Vorjahre zu bereinigen.